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How to pitch perfect(ly).

Auf den Punkt gebracht
May 12, 2021
Kreieren und Kommunizieren. How to pitch perfect(ly).

Die halbe Arbeit ist die Idee, die andere Hälfte, wie gut man sie verkauft.

Ein Guide for Dummies.

Wer sich in der Kreativbranche einen Namen machen möchte, der braucht nicht nur gute Ideen, sondern auch die Fähigkeit, diese den Klienten zu verkaufen. Eine Realität, die sich in unserer Historie immer wieder bewahrheitet hat.

Kenne deinen Case. Vor jeder grossen Idee steht für uns eine eingehende, tiefe Recherche. Neben den werberischen Pflichtpunkten wie Anspruchsgruppen, Personas, Mitbewerbern, Entwicklung der Marktsituation, wollen wir den Blick auch noch etwas weiter fassen und das Unternehmen hinter dem Produkt genau kennenlernen. «Heritage» und Philosophie der Menschen hinter einem Produkt sind Aspekte, die gerade bei KMU eine unschätzbar wichtige Rolle spielen.

Wir glauben daher fest an gründliche Recherche.

Auffallen durch Unterhaltung. Es muss nicht bunt und schrill sein: auch ein gewiefter Spruch oder eine clevere Fotomontage zaubern dem Betrachter ein Lächeln ins Gesicht und können eine einfache Aussage kreativ transportieren. Ein Team, dass diese Disziplin in meinen Augen immer wieder bravurös meistert, sind unsere Freunde von Ruf Lanz. Eine Botschaft auf unkonventionelle und doch einfache Art und Weise zu erzählen, ist die Quintessenz dieser Branche und unser Anspruch an uns selbst. Was mich zum nächsten Punkt führt:

Einfachheit gewinnt. Es sind die grössten Verschwendungen der Werbung: Einen Slogan - dessen Dechiffrierung Fachwissen benötigt, ein Plakat - dessen Message nicht sofort ersichtlich ist, eine Kampagne - deren Botschaft in der medialen Reizüberflutung untergeht.

Nun steht eine potente Idee im Raum, die die obigen Prüfungen besteht und die nun verkauft werden will.

Kein Pitch ohne klare Herleitung. Es erweist sich immer wieder als sinnvoll, die Kunden in die Ausgangslage, die definierten Ziele und den Verlauf des kreativen Prozesses noch einmal einzuweihen, bevor man auf die grosse Idee zu sprechen kommt. Damit ist das Setting klar und nachfolgende Pro-Argumente wirken logisch und einleuchtend. Nun wird in der Darlegung der «Ausgangslage» das Problemetabliert, welches die Kampagne löst.

Greifbar machen. Es gibt wohl kein einfacheres Tool, das Feuer für eine Idee in einem «PrimaVista»-Betrachter zu entfachen, wie mit einer Hand voll guter Mock ups. Sei es eine Website, eine DOOH-Kampagne oder ein Event-Sponsoring. Mit den richtigen Visualisierungen wirkt jede Massnahme machbar, sinnvoll, professionell und einleuchtend – sofern sie es auch ist, versteht sich. 

Die Übersicht ist die Königin der Klarheit. Gerade bei grossen Projekten und längerfristigen Marketing-Plänen verliert man unschwer den Überblick. Intuitive Präsentationstools wie Prezzi, Tabellen und Timelines helfen Dritten, den Überblick zu bewahren.

Eine klare Herleitung, Einbezug von Historie und Status Quo und die klare Etablierung der Lösungsstrategie helfen, den roten Faden auch für Branchenexterne verständlich und nachvollziehbar zu gestalten.

Nun fehlt nur noch die Einladung zum nächsten Pitch.

The NEUM Collective GmbH
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6004 Luzern
041 553 40 41
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